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Lena Poppenborg

Ausbildung statt Hörsaal

Praxisnah und vielseitig: Lena Poppenborg sammelt praktische Berufserfahrungen bei den Stadtwerken Schüttorf-Emsbüren

Wenn Lena Poppenborg morgens auf ihr Fahrrad steigt, ist sie in zehn Minuten bei der Arbeit. Die 22-Jährige macht eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei den Stadtwerken Schüttorf-Emsbüren. Nach dem Abitur wollte sie eigentlich Lehrerin werden und studierte Biologie und Sport, merkte aber schnell: „Das Studium war mir viel zu theoretisch.“ Durch ein Praktikum in der Marketingabteilung bei den Stadtwerken kam sie auf die Idee, dort eine Ausbildung zu machen und ist begeistert von der Arbeit.


„Es ist super vielfältig, locker und familiär“, sagt sie. Während der dreijährigen Ausbildung durchläuft sie die verschiedenen Abteilungen: Buchhaltung, Controlling, Marketing, Abrechnung und Vertrieb. Auch das Wasserwerk und die Kläranlage hat sie bereits besucht und war mit Monteuren der Strom- und Gasversorgung unterwegs. „Das ist total spannend, so erlebe ich, wie alles zusammenhängt“, sagt sie. Besonders gut gefällt ihr, wie praxisnah der Berufsalltag ist, und dass sie eigenständig mitarbeiten darf. „Das, was ich lerne, kann ich direkt umsetzen.“

Lange stillsitzen ist nichts für Lena Poppenborg. Sie braucht Bewegung, in ihrer Freizeit joggt sie, fährt Fahrrad oder geht ins Fitnessstudio. Sie ist in Schüttorf aufgewachsen und genießt es, wieder nah bei ihrer Familie zu wohnen und ihren großen Freundeskreis dort zu haben. Ihre Leidenschaft für Sport kann sie sogar in die Ausbildung einbringen. Sie engagiert sich im betrieblichen Gesundheitsmanagement, entwirft gemeinsam mit anderen Auszubildenden Konzepte für Sport und Gesundheit und hat sich dafür bereits weitergebildet. 


„Die Arbeit ist total abwechslungsreich und ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu“, sagt sie. „Ich bekomme direkten Einblick in die Praxis und bin nah dran an den Veränderungen.“ Wärmepumpen, PV-Anlagen, die Energiebranche verändert sich schnell. Während eines einmonatigen Auslandspraktikum konnte sie außerdem Berufserfahrungen auf Malta sammeln. Ob sie nach der Ausbildung bleiben möchte? Auf jeden Fall möchte sie sich weiterentwickeln und dazulernen. „Und vielleicht entdecke ich auch noch Fähigkeiten und Interessen an mir, die ich bisher noch nicht kannte“, sagt sie.

Die Arbeit ist total abwechslungsreich und ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu!

Lena Poppenborg

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